Samstag, 9. Januar 2010

Jordanien - Petra

Die Felsenstadt Petra ist DIE Touristenattraktion in Jordanien. In bis zu 40m hohe Steinwände sind Tempel, Grabkammern, eine Schatzkammer usw. eingeschlagen - das ist ganz schön beeindruckend, wenn man davor steht!

[1985 wurde Petra in die Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen]

Kishty (aka Kerstin) & ich vor nem Megastein

Immer tiefer geht es in das Tal hinein, bis....

... man von weitem einen Blick auf das Schatzhaus werfen kann. Und wenn man näher kommt...

... hat man die ganze Pracht vor Augen!

Die Katrin...
...und ein total süßes Beduinenkind


Kamele sieht man jede Menge in Petra. Genauso wie Beduinen.

Überraschenderweise waren die aber gar nicht so, wie sie sich die meisten wohl vorstellen. Mit Tshirt, Jeans oder Cargohose bekleidet hat nur noch das Kopftuch an einen "traditionellen" Beduinen erinnert. Außerdem hatte jeder sein Handy dabei (das ständig (!) benutzt wurde) und anstatt auf Kamelen bewegen die sich außerhalb von Petra eher mit gut ausgestatteten Jeeps fort. Vorurteil widerlegt!

Wie man mit Touris umgeht, verstehen die Beduinen perfekt! Sie sprechen so ziemlich in jeder Sprache die wichtigsten Floskeln und damit schaffen sie es locker, die Geldbeutel der Touris zu erleichtern. Uns waren die 40€ für 20 min Kamelritt etwas zu teuer. Da hat auch das Argument "We are poor volunteers, we have no money" nicht mehr geholfen.

Als ein paar von den Beduinen dann gecheckt haben, dass wir WIRKLICH nicht vorhaben viel Geld auszugeben, haben sie uns zum Tee eingeladen. Der wurde ganze stilecht in einem kleinen Metallkännchen und provisorischen Tassen serviert (Plastikflaschen, bei denen der obere Teil abgeschnitten wurde).

Zum Schluss sind wir dann doch noch zu unserem Kamelritt gekommen - ganz kostenlos! Man braucht nur Connections ;)

Montag, 4. Januar 2010

Jordanien - Erste Eindrücke

Wir sind wieder da!
Nach dem ganzen Weihnachtsstress mussten Katrin, Kerstin und ich erst mal raus aus Jerusalem und ein bisschen Urlaub machen.
Zuerst gings an den äußersten Südzipfel Israels, nach Eilat. Die Stadt war uns bei Nacht aber weniger sympathisch, also sind wir gleich über die Grenze rüber nach Jordanien.

Zwei Dinge sind uns sofort aufgefallen:
* Die Jordanier sind supernett und gastfreundlich ["Oh, I loooove Germany! Welcome to Jordan!"]. Sobald man irgendwo unwissend in der Gegend rumsteht, kommt jemand vorbei und fragt, ob man irgendwie helfen kann. Da ist es auch egal, dass die meisten kein Englisch konnten. Mit unserem brüchigem Arabisch und Händen und Füßen hat die Kommunikation wunderbar geklappt!

* Und die Jordanier sind mega stolz auf ihr Königshaus, zumindest wirkt es so! In Cafés, auf Straßenplakaten oder auf der Rückscheibe vom Auto - überall ist König Abdullah II. mit seiner Frau oder seinen Vorgängern zu sehen.

Nachdem wir erstmal positiv überrascht von dem Land waren, ging es von der Grenze aus mit dem Taxi nach Wadi Musa. Von da aus wollten wir dann am nächsten Tag weiter in die antike Stadt Petra...

Sonntag, 27. Dezember 2009

Yalla, bye - wir verlassen das Hospiz


....noch nicht für immer, aber zumindest mal für die nächsten 4 Tage. Wohin genau? Wird noch nicht verraten, aber Katrin, Kerstin und ich werden weg sein- weeeeeeeeeeeeit weg! Es geht Richtung Süden....

Montag, 21. Dezember 2009

Weih-nukka

Die Israelis feiern bekanntlich ja kein Weihnachten (Judentum und so...). Die haben dafür Chanukka, das Lichterfest, welches in der letzten Woche zu Ende ging. Obwohl es eigentlich 2 komplett verschiedene Feiertage sind, erinnert die Chanukka-Deko in unserer Lieblingsshoppingmall doch ein bisschen an Weihnachten:

[Der siebenarmige Leuchter ist das Symbol für Chanukka]

Ein bisschen Wehmut hab ich dann bekommen, als ich gesehen habe, wie es gerade zuhause in Gomaringen aussieht:

Auch wenn wir keinen Schnee haben, gibts bei uns ein bisschen Weihnachtsstimmung. Jaaaa, pünktlich zum 23. Dezember hab ich meine Weihnachts-kitsch-phobie überwunden und unser Zimmer ein bisschen umdekoriert:

Weihnachtsmänner haben wir übrigens auch...

Da bleibt mir nur noch zu sagen...


Und so sieht übrigens die Altstadt von Jerusalem bei Schnee aus:
[Postkarte aus dem Suq]

...ich hab die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, dass ich das auch noch erleben darf

...und noch die Altstadtmauer von außen

Samstag, 19. Dezember 2009

Schneesturm in Tel Aviv? & Fußballspiel no. 2

Hapoel Tel Aviv vs. Hamburger SV hieß es gestern im Bloomfield Stadium in Tel Aviv. Klar, dass Philipp und ich uns das nicht entgehen lassen wollten.

Mit dem Sherut gings von Jerusalem in Richtung Hauptstadt. Irgendwie kamen wir auf die grandiose Idee am Meer entlang nach Jaffa (Stadtteil von Tel Aviv) zu laufen. Die schäumenden Wellen waren bei Dauerregen und extremem Gegenwind zwar ziemlich beeindruckend, trotzdem haben wir dieses Vorhaben schnell bereut.

Der Schein trügt - war kein Schnee, nur Regen, das dafür aber genügend!

Klatschnass und außer Atem (wir haben zwischendrin ein paar Sprints gegen den Wind eingelegt) kamen wir dann nach über einer Stunde Fußmarsch endlich am Stadion an.
Wie beim letzten Mal gegen Rapid Wien hatte wir wieder Glück im Gästefanblock bei den Hamburgern zu stehen... und da haben wir uns gleich mal dreist in die erste Reihe gestellt und waren gaaanz nah am Spieldfeld!


Die Kapuze blieb die ganze Zeit auf! Blöder Regen!

Freitag, 4. Dezember 2009

Wiedersehen macht Freude

Heute haben Madame Peter und ich es eeeendlich mal geschafft uns mit Selis israelischer Austauschschülerin Gal (vom Israel-Projekt im letzten Jahr) zu treffen.
Getroffen haben wir uns in Tel Aviv, wo wir in Gals Lieblingsrestaurant essen waren (ziemlich lecker!).
[Gal ist gerade bei der Army, wo sie jetzt seit über einem Jahr im Geheimdienst ist. Erzählen durfte sie uns über ihre Aufgaben dort zwar nicht so viel, aber war trotzdem mega interessant!]
(-->Israelis müssen nach der Schule 3 Jahre in die Army, Israelinnen "nur" 2 Jahre!)

Könnt ihr euch das kleine Persönchen in Uniform und mit MG vorstellen? Nur schwer oder?
[Zitat: "Da ist das Gewehr ja größer als die" o.s.ä.]

Wir sind zuversichtlich, dass wir uns bald nochmal mit Gal (und hoffentlich auch mit meiner Austauschschülerin Tamar!!!) bei uns in der Altstadt treffen können!!

Passend zur Jahreszeit haben wir dann zu Selis Freude ein bisschen Weihnachtsdeko in den Straßen gefunden. Für die Riesensilberblingblingglitzerlamettaschlange hatten wir leider, leider, leider nicht mehr genügend Geld dabei, welch eine Schande! ;)

Glücklich und zufrieden sind wir dann wieder in unser geliebtes Jerusalem zurückgekehrt:

Dienstag, 1. Dezember 2009

Es ist vollbracht.



Flugumbuchung erfolgreich umgesetzt! Wir sehen uns dann in 79 Tagen...