Montag, 29. März 2010

Und tschüss. Das war's.

Seit 39 Tagen bin ich jetzt wieder in Deutschland. Eingelebt habe ich mich wieder einigermaßen. Jerusalem fehlt trotzdem! [!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!]

*träum*

Meine Rückreise war im Vergleich zur Hinreise seeeeehr viel unproblematischer. (Ihr erinnert euch?!) Sogar meine 33kg Gepäck haben sie mir ohne Draufzahlen durchgehen lassen (25kg wären erlaubt gewesen!).


Es laufen jetzt schon wieder neue Pläne für weitere Reisen nach Al Quds bzw. Besuch von dort in Deutschland in diesem Jahr!!! Für tot erklären will ich meinen Blog deswegen noch nicht.

Hab noch ein paar Erinnerungsbilder rausgesucht, die ich euch nicht vorenthalten will...

Zimmer 307 im Österreichischen Hospiz zur Hl. Familie, Via Dolorosa 37, Jerusalem Old City, Israel

Das sogenannte Schwesternhaus - UNSER Haus [großes Fenster rechts --> unser Zimmer!]
Jetzt wisst ihr auch mal, wie ich so in den 5 Monaten gehaust habe...

Der letzte Blick auf den Tel Aviver Flughafen

Volontärinnen Freund und Presch bei der Arbeit in der Cafeteria

Es war einmal... einer von unzähligen Abenden in der Cafeteria mit Wein, guter Musik usw.

Dass die 5 Monate im ÖH der absolute Hammer waren, brauch ich glaub nicht nochmal zu erwähnen. Tolle Menschen und eine atemberaubende Stadt haben es zu einer einmaligen Zeit gemacht, die ich wohl nie wieder vergessen werde.

Bevor es jetzt sentimental wird, hör ich lieber auf ;)

Mittwoch, 17. Februar 2010

putzen, packen, verabschieden

... das sind gerade die Dinge, die mich beschäftigen.

Morgen um 16:15 Uhr geht mein Flug nach Deutschland. Irgendwann mitten in der Nacht werd ich dann wieder in Gomaringen sein.

Man sieht sich dann in Deutschland...

Samstag, 13. Februar 2010

Ab in den Süden!

Die letzten 2 Tage habe ich ganz spontan am südlichsten Zipfel Israels verbracht - am Roten Meer in Eilat. Vorgesternmorgen um 5 Uhr klingelte der Wecker. Mit dem Bus ging es von Jerusalem aus der Sonne entgegen...
Nach der 5-stündigen Fahrt waren wir zwar völlig fertig, haben aber trotzdem erstmal das warme Wetter genossen (26-30°C) und die Stadt erkundet.

Es gab alles was zu einer guten Touristenstadt dazugehört: Luxushotels, jede Menge Restaurants/Bars mit Blick aufs Meer, Touristenstände...


Das Hilton in Eilat

Vom Strand aus hat man direkt rüber ans jordanische Ufer gesehen. Jaaaa, die Berge, die man da sieht, sind schon Jordanien!
Nach extrem wenig Schlaf und nicht einmal 24h mussten wir Eilat schon wieder verlassen. Die (Arbeits-)Pflicht im Hospiz hat gerufen!

[Achja und übrigens, in Jerusalem hat es (wie zu erwarten war) NICHT geschneit. Leider.]

Mittwoch, 3. Februar 2010

SCHNEE in Jerusalem?

[Der verschneite Tempelberg im Jahr 2003]

Es ist DAS Thema in den letzten Tagen und Wochen unter den arabischen Angestellten im Hospiz:

Gibt es dieses Jahr Schnee in Al-Quds?

Unsere Araber glauben fest daran. Wir nicht.

Laut Wettervorhersage soll es in der Nacht von heute auf morgen "stürmisch" werden - mit Schneefall!
Im Moment haben wir 7°C. Niederschlag gibt es schon mal. Bis jetzt aber nur in Form von Regen. Und das jede Menge!

Wir werden abwarten und hoffen, dass das "Schneewunder" doch noch wahr wird.

Montag, 1. Februar 2010

Die letzten Wochen/ Auf und ab

In den letzten Wochen ist einiges passiert.

Nach der Rückkehr aus Jordanien, kam gleich das nächste Highlight. Noch am selben Tag landete der Flieger meiner Eltern in Tel Aviv! Gewohnt haben sie direkt in der Jerusalemer Neustadt. Da die beiden letztes Jahr schonmal in Israel waren, musste ich mich zum Glück kein Touriprogramm zusammenstellen, sondern wir konnten einfach die Tage genießen =).

Den Tempelberg und die Klagemauer haben wir uns trotzdem nicht nehmen lassen:

[vor dem Felsendom]

[auf der Altstadtmauer]

Kurz darauf kamen dann auch noch Seli's Eltern plus Bruder plus Großeltern. Doch damit war's noch nicht benug! Die Ele hat sich kurzfristig aus Deutschland gemeldet und ist spontan nach Israel geflogen und hat hier auch ein paar tolle Tage mit uns verbracht!

Leider gab es auch einige Abschiede in den letzten Wochen. Nach Kerstin, die Anfang Januar zurück nach Österreich ging, haben uns auch noch Katrin und Katha verlassen. Solangsam bricht unsere tolle Mädelsgruppe auseinander...

Katrin, Seli, Mimi, ich auf der Dachterrasse

Katha, Mimi, Seli, ich in Nablus/Westbank beim Versuch weniger als Europäerinnen aufzufallen - deswegen das Kopftuch. Der Plan ist leider fehlgeschlagen. Wir wurden trotzdem blöd angeschaut und waren die Attraktion des Tagen imNabluser Suq.

Samstag, 23. Januar 2010

Jordanien - Amman

Eine letzte Station haben wir in Jordanien noch besucht - die Hauptstadt: Amman

Viel zu sehen gab es eigentlich nicht. Die Stadt ist groß, laut und nicht besonders schön.

Ein bisschen was angeschaut haben wir uns aber trotzdem. Hauptsächlich die King Abdullah Moschee. Sah ziemlich cool aus von außen!

Drinnen mussten wir uns als Frauen an die gegebene "Kleiderordnung" halten: schwarzes unförmiges Gewand mit Kapuze, das mehr an Sack als an Kleidung erinnerte.

[man beachte das christliche Gotteshaus links im Hintergrund]

Und dann haben wir doch noch einen schönen Fleck in Amman gefunden:
der Blick auf das bewölkte verregnete Amman Uptown

Über die Allenby-Bridge ging es über die Westbank wieder zurück in unser geliebtes Jerusalem.

Byebye Jordan!

Freitag, 15. Januar 2010

Jordanien - Abenteuer Wüste

Lang, lang ist's her, aber ich hab noch nicht alles berichtet, was es von Jordanien zu berichten gibt.
Eigentlich wollten wir drei in Wadi Musa ganz gesittet und tourimäßig in einem Hotel übernachten. Gebucht hatten wir auch schon alles. Doch dann sind wir den schon erwähnten Beduinen über den Weg gelaufen. Diese wohnen zwar in Beduinendörfern mit Strom (!), fließend Wasser (!) usw. aber verbringen auch gerne mal die Nacht in der Wüste. Das wollten wir dann auch mal ausprobieren ;)

Also haben wir das Hotel gecancelt und Hotelbett gegen den freien Sternenhimmel getauscht. Zuerst ging es ins Beduinendorf...

... und von da aus mit 2 wüstentauglichen Jeeps, Matratzen, warmen Decken und genügend Essen in die Wüste, wo wir es uns am Lagerfeuer gemütlich gemacht haben.


Die herrliche Kulisse am nächsten Morgen wurde natürlich fotografisch festgehalten:


Kerstin & Beduine





Unser Schlaf-, Ess- und Parkplatz
(Das Zelt war von einer kanadischen Weltenbummlerin, wir haben WIRKLICH nur auf einer Matratze unter freiem Himmel geschlafen!)

beim Frühstück!


... und beim Zähne putzen!

Unser Fazit: Immer könnten wir in der Wüste zwar nicht leben, aber der Trip war unvergesslich und hat sich auf jeden Fall gelohnt!